Allgemeines zur Schule

Abteilung I: die Jahrgänge 5-7

D. Link, Abteilungsleiter I

Jahrgang 5

Die Anmeldewoche für den neuen 5. Jahrgang liegt in der Regel im Februar. Zwei der fünf Klassen sind als Musikklassen angelegt. Jeweils 14 Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen erhalten zusätzlichen Musikunterricht mit dem Ziel, in einer Band spielen zu können. Aufgenommen werden in allen Klassen höchstens 30 Kinder. Diese Richtzahl gilt für alle Klassen der Schule.

Als integrierte Gesamtschule verteilt die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule die Kinder gleichmäßig nach den Grundschulempfehlungen HS/Re/Gym auf die einzelnen Klassen.

Der Unterricht erfolgt in allen Fächern bis auf Religion und den Förderunterricht im Klassenverband.

Gegen Ende des 5. Schuljahres finden die Wahlen für das Wahlpflichtfach statt. Angeboten werden die Fächer Französisch, Naturwissenschaften, Darstellen und Gestalten und Arbeitslehre. Das Wahlpflichtfach wird als 4. Hauptfach bis zum Abschluss der Sekundarstufe I geführt.

Im Jahrgang 5 werden zwei Projektwochen durchgeführt.

Zu Beginn das Projekt „Wir lernen uns kennen“. Ziel dieses Projektes ist es, die Klassengemeinschaft der Schülerinnen und Schüler, die in der Regel aus etwa 30 umliegenden Grundschulen kommen, zu stärken.

Gegen Ende des Schuljahres 5 folgt dann noch das Projekt „Körper-Sinne-Sexualität“. Das Ziel dieses Projektes ist darin zu sehen, dass die Schülerinnen und Schüler sich ihrer Körperlichkeit bewusster werden und verantwortlich damit umzugehen lernen.

Durch die Einführung des „Klassenrates“ und eines sozialen Kompetenztrainings lernen die Kinder, Konflikte einvernehmlich zu regeln.

Der Förder-bzw. Forderunterricht beginnt nach einer pädagogischen Förderkonferenz um die Herbstferien herum. Angeboten werden Förderkurse für die leistungsschwächeren und „Forder“-Angebote für die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler.

Jahrgang 6

Im Jahrgang 6 werden die Schülerinnen und Schüler noch weitgehend im Klassenverband unterrichtet. Ausnahmen bilden die Wahlpflichtfächer, Religion und der Förder- und Forderunterricht.

Die Zuweisung in den Förder-Forder-Unterricht erfolgt auf der Zeugniskonferenz am Ende der 5. Klasse.

Die Projektwoche „Kinder der Welt“ führt die Schülerinnen und Schüler in Projekten in die Lebenswelten von Kindern in außereuropäischen kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Lebenszusammenhängen ein.

Die Zeugniskonferenz am Ende des 6. Schuljahres nimmt dann die Zuweisung zur ersten Fachleistungsdifferenzierung im Fach Englisch in Grundkurse bzw. Erweiterungskurse vor.

Jahrgang 7

Auch im Jahrgang 7 dominiert noch der Unterricht im Klassenverband, allerdings beginnt nun schon die langsame Fach-Leistungs-Differenzierung. Sie beginnt mit dem Fach Englisch. Der Förder-und Forderunterricht begleitet wie in den vorangegangen Jahrgängen den Fachunterricht.

Die Projektwoche „Nicht mit Steinen werfen“ dient der Förderung der sozialen Kompetenz. Die Schülerinnen und Schüler lernen in Projekten verantwortlich in Krisensituationen und in Konflikten mit Mitschülerinnen und Mitschülern umzugehen.

Im zweiten Schulhalbjahr können interessierte Schülerinnen und Schüler dann als weitere Fremdsprache Latein wählen.