Allgemeines zur Schule

Lebensdaten: Bertha von Suttner

Name: Suttner, Freifrau, Baroness von
Vorname: Bertha Sophia Felicita
Mädchenname: Kinsky von Chinic und Tettau
Beruf: Erzieherin, Gesellschafterin, Pianistin, Schriftstellerin, (Nobelpreisträgerin)
Mutter: Sophie von Körner, aus der Familie des Freiheitsdichters Theodor Körner
Vater: Franz Graf Kinsky, Feldmarschallleutnant und Kämmerer
geboren: 09. Juni 1843
aufgewachsen: Kindheit in Süd-Mähren, Jugend in Wien und Klosterneuburg (die Familie verarmt)
Geburtsort: Prag
gestorben: 21. Juni 1914
Sterbeort: Wien

Zeittafel

1873–1875 Erzieherin der Töchter des Freiherrn von Suttner
1875 heimliche Heirat mit dessen Sohn, dem Journalisten Baron Arthur Gundaccar von Suttner in Wien; Bertha kündigt und muss die Familie verlassen; sie bewirbt sich als Sekretärin bei dem Multimillionär Alfred Nobel in Paris
1876 Flucht mit ihrem Mann nach Tiflis, Kaukasus, sie wohnen bei einer Fürstin
1878 Bertha beginnt die Schriftstellerei mit gesellschaftskritischen Artikeln
1882 Der Roman „Hanna“ erscheint als Fortsetzungsroman in der „Gartenlaube“.
1883 Das Buch „Inventarium der Seele“ erscheint; Frage nach der Berechtigung des Krieges
1885 Sie kehrt mit ihrem Mann nach Niederösterreich zurück (Gut Harmannsdorf)
1887 Sie trifft Alfred Nobel in Paris und nimmt am Kongress des Schriftstellerverbandes teil. Sie hat Kontakt mit der einzigen damaligen Friedensorganisation in London (International Arbitration and Peace Association) und macht sich mit dem Pazifismus bekannt.
1887 Die Verlage lehnen die Veröffentlichung ihres Romans „Die Waffen nieder!“ ab.
1889 Ihr Hauptwerk „Die Waffen nieder“ erscheint in fast alle europäischen Sprachen
1890 Sie gründet die „ Österreichische Friedensgesellschaft“
1892–1899 Herausgabe der Monatsschrift „Die Waffen nieder!“
1899 Teilnahme als einzige Frau an der Haager Friedenskonferenz (Ergebnis: Verbot von Dumdum-Geschossen und Kampfgasen, friedliche Schlichtung internationaler Konflikte durch das Haager Tribunal)
1905 Reise nach Norwegen –sie erhält den Friedensnobelpreis
1913 Verfilmung des Romans „Die Waffen nieder!“; sie erhält eine monatliche Pension der Carnegie-Stiftung
1914 Sie bereitet den Friedenskongress in Wien vor, stirbt aber 7 Tage vor Ausbruch des 1. Weltkriegs an einem Krebsleiden; sie findet ihre letzte Ruhestätte im Urnenhain von Gotha.

 

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