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Schulprogramm Inklusion
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Inklusion - Gemeinsames Lernen

Wir begreifen uns als Schule die auf dem Weg ist – auf dem Weg hin zu einer Schule für alle! 

Wir stellen uns der Aufgabe eine inklusive Schulentwicklung zu initiieren und zu fördern.
Die Definition, die der Index für Inklusion gibt (vgl. Boban/ Hinz) beinhaltet wichtige und
wegweisende Ansichten, die wir als Auftrag verstehen. Wir sind als Ganztagsschule in
besonderem Maße verpflichtet eine ganzheitliche Entwicklung unserer Schüler*innen im Blick
zu haben und verpflichten uns im Bereich des Gemeinsamen Lernens, wie auch im Bereich des
Gemeinsamen Lebens den Leitideen einer inklusiven Gesellschaft.

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Stärkenorientierung

Schulleben ist mehr als Lernen und Wissensvermittlung - ein Kind ist mehr als ein Lernendes Individuum.
Uns ist es wichtig, die Stärken eines Kindes zu sehen und nicht nur die Bereiche, in denen es noch Defizite hat. Sowohl im Unterricht aber auch bei gemeinsamen Projekten, Arbeitsgemeinschaften und Klassenaktionen sollen sich alle Kinder mit ihren Fähigkeiten einbringen können. Die Bewusstmachung und die Betonung der Stärken ist unserer Meinung nach eine wichtige Voraussetzung, um erfolgreich an den Schwächen zu arbeiten.

Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist bei dem großen Vorhaben Inklusion unserer Meinung nach besonders wichtig. Wir verstehen uns als Teamschule und deshalb arbeiten alle Kolleginnen und Kollegen, die in einer Inklusiven Klasse Unterrichten von Anfang an eng zusammen. Ein regelmäßiger Austausch findet sowohl zwischen den Fach-, Klassen-, Schulassistent*Innen sowie den Förderlehrer*Innen statt.

Auch auf der Ebene der Schüler-Lehrerbeziehung hat die Zusammenarbeit einen hohen Stellenwert. Gemeinsam werden der Förderplan besprochen und Ziele festgelegt. Eine verlässliche Zusammenarbeit mit den Grundschulen ermöglicht es uns, den Schüler*innen den Anfang bestmöglich vorzubereiten. Die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist gewünscht und sehr wichtig.

Förderung und Forderung

Inklusion bedeutet keinen zurückzulassen.
Das gilt natürlich auch für die Schüler*innen ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf. Ihre Förderung und Forderung steht genauso im Fokus, wie die derer mit Unterstützungsbedarf.
Bereits in Jahrgang 5 werden Förderkurse angeboten, in die Schüler*innen mit Schwierigkeiten in Mathe, Deutsch, Sozialverhalten (und Englisch) temporär gefördert werden. Diesem Konzept liegt der Ansatz „response-to-intervention“ zugrunde. Entgegen dem üblichen „Wait to fail“ – Vorgehen, wollen wir Schwierigkeiten frühzeitig verbessern, damit es nicht zu Lernstörungen kommt.
Den Bedürfnissen der leistungsstarken Schüler*innen wird in differenzierten Wochenplänen und später in der Differenzierung der Hauptfächer nachgekommen.

Unterricht

Im Unterricht sind viele Faktoren für guten Lernerfolg entscheidend. Wir wollen versuchen durch

  • gutes Claasroom-management,
  • die feste Bindung an wenige Lehrer,
  • kooperative Lernformen,
  • handlungsorientierte Lernmaterialien,
  • projektbezogenes & fächerübergreifendes Lernen
  • und ansprechende Binnendifferenzierung

den Unterricht für alle Schüler*innen zu einer erfolgreichen Lernzeit werden zu lassen.

Strukturen und Zeit

Verbindliche Strukturen helfen allen internen und externen Beteiligten, Eltern und Schüler*innen in einem verlässlichen Rahmen zusammenzuarbeiten!

Zeit ist ein wichtiger Faktor in der Arbeit mit Kindern.

Im Schulalltag ist Zeit häufig eine knappe Ressource. Wir versuchen immer wieder Zeit für gemeinsame Planung, Austausch und Reflexion zu finden. Fester Bestandteil unserer Arbeit sind regelmäßige

  • Teamkonferenzen,
  • Treffen mit den Förderlehrer*innen und Schulassistent*innen,
  • Treffen mit Abteilungsleitung / Inklusionskoordinatorin und Förderlehrer*innen,
  • Treffen im Klassenteam,
  • Fachkonferenz Gemeinsames Lernen.

Pro Jahrgang werden immer 15 Kinder mit Unterstützungsbedarf in drei inklusiven Klassen unterrichtet. Die Anzahl der Schüler*innen wird in diesen Klassen auf 25 reduziert.