Mit diesem Thema und den damit verbundenen Sinnfragen beschäftigte sich die Q1 in dem diesjährigen Theaterstück in Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogen Lars Dettmer und der Fachlehrerin des Literaturkurses Stephanie Klein. Unterstützt wurde das Projekt von Kultur und Schule.
Die Grundlage zu Beginn des Schuljahres war klar: Das Stück der deutschen Autorin Justine del Corte "Alptraum vom Glück" galt als Inspiration für mehr. Themen, die sie bewegten; Fragen, die sie sich stellten. Einzelschicksale, die unsere Realität der Gesellschaft widerspiegelt: Was macht mich glücklich? Bin ich unglücklich? Warum? Was für eine Identität möchte ich in all den Möglichkeiten sein oder bin ich den Normen erlegen? Woran scheitern wir und was ergibt Chancen? Egal, ob wir Geschlechterideale erfüllen, unsere Kindheit verarbeiten oder nur unseren Weg in einem anderen Land suchen wollen, um Frieden zu erlangen, schlussendlich sind wir immer die Akteure in unserer Welt, die das Glücklichsein bestimmen. Das Bühnenbild zeigte sich spartanisch, die Darsteller füllten die Bühne mit Spielfreude und Performance.
An drei gut besuchten Aufführungen zeigten die rund vierundzwanzig Darsteller des Kurses ihr schauspielerisches Können auf hohem Niveau und begeisterten das Publikum. Dies dankte es mit Standig Ovations. Da haben sich die langen Anstrengungen (u.a. Proben an Wochenenden und Feiertagen, in denen der Literaturkurs, angeleitet durch Stephanie Klein und freiwillige SchülerInnen, angeleitet durch Lars Dettmer ihre Ideen und Inszenierungen zusammenführten) mehr als gelohnt. Zurück bleibt Zufriedenheit und ein Projekt, das noch lange in den Köpfen der Akteure bleiben wird.




