
Schüleraustausch mit Sevilla
Im Schuljahr 2025/2026 wird zum ersten Mal ein Schüleraustausch mit unserer Partnerschule I.E.S. Virgen del Rosario in Benacazón in der Nähe von Sevilla stattfinden.
Schülerinnen und Schüler der EF, die ab der 9. Klasse bereits Spanisch lernen, können an diesem Angebot teilnehmen.
Wir freuen uns über diese Möglichkeit vertiefende Einblicke in die spanische Kultur und die Verwendung des castellano zu bekommen!
Unser Austausch wird gefördert und kofinanziert von der Europäischen Union!


Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur wider. Weder die Europäische Union noch die Nationale Agentur können dafür verantwortlich gemacht werden.
Erasmus+ in Andalusien
Eine Woche voller Begegnungen, Kreativität und nachhaltiger Ideen
Vom 15. bis 22. November hieß es für 13 Schülerinnen und Schüler unserer Schule: ¡Vamos a España!
Im Rahmen des Erasmus+-Programms reisten sie gemeinsam mit Frau Schöler und Frau Steiner nach Benacazón bei Sevilla, um eine ereignisreiche Austauschwoche mit der Partnerschule IES Virgen del Rosario zu erleben. Untergebracht in spanischen Gastfamilien, tauchten die Jugendlichen nicht nur in eine andere Sprache, sondern auch in den Alltag, die Kultur und die Herzlichkeit Andalusiens ein.
Ankommen, kennenlernen, gemeinsam gestalten
Der erste Schultag begann mit einem herzlichen Empfang durch die Schulleitung der Partnerschule. In gemischten deutsch-spanischen Gruppen wurde schnell klar: Sprachbarrieren schrumpfen, wenn man sich offen begegnet. Bei Präsentationen, einem Schulrundgang und der gemeinsamen Auswahl des Logos der Mobilität kamen die Jugendlichen rasch miteinander ins Gespräch – natürlich auf Spanisch, Englisch und mit viel Gestik.
Kreativ wurde es in den anschließenden Workshops: Beim Land-Art-Projekt gestalteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam einen Baum und setzten sich dabei praktisch mit Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit auseinander. Weitere künstlerische Workshops, unter anderem inspiriert von den Künstlern Karin Sander und Ho Lee, eröffneten neue Perspektiven auf Kunst, Wahrnehmung und Umwelt. Ergänzt wurde das Programm durch die Teilnahme am regulären Unterricht, die spannende Einblicke in den spanischen Schulalltag ermöglichte.
Lernen außerhalb des Klassenzimmers
Auch außerhalb der Schule gab es viel zu entdecken. Ein Besuch im Rathaus von Benacazón zeigte, wie kommunales Leben in Spanien organisiert ist. Besonders eindrucksvoll war der Besuch im Atelier des lokalen Künstlers Rafael Laureano, der den Jugendlichen seine Arbeiten vorstellte und zum Austausch über Kunst und Kreativität einlud.
Ein Höhepunkt der Woche war der Ausflug nach Sevilla. Die beeindruckende Kathedrale, der Real Alcázar und die lebendige Atmosphäre der Stadt machten Geschichte und Kultur hautnah erlebbar und hinterließen bleibende Eindrücke.
Nachhaltigkeit mit allen Sinnen erleben
Das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit zog sich wie ein roter Faden durch die Woche. Bei einem ganztägigen Ausflug besuchte die Gruppe das Museo NMAC, erkundete das malerische Vejer de la Frontera, verbrachte Zeit an einer nahegelegenen Atlantikküste und informierte sich bei einem Spaziergang durch ein Windkraftfeld über erneuerbare Energien. Hier wurde deutlich, wie eng Natur, Kunst und verantwortungsvolles Handeln miteinander verbunden sind.
Abschied mit vielen Erinnerungen
Am letzten Tag standen noch einmal Unterricht, die Fertigstellung des Land-Art-Projekts und ein gemeinsamer Rückblick auf dem Programm. Beim feierlichen Abschlussakt erhielten alle Teilnehmenden ihre Erasmus+-Zertifikate. Bei einem gemeinsamen Essen wurde gelacht, erzählt – und nicht selten auch schon über ein Wiedersehen gesprochen.
Mehr als eine Reise
Der Austausch verfolgte das Ziel, Spanisch in authentischen Situationen anzuwenden, interkulturelle Kompetenzen zu stärken und ein nachhaltiges Umweltbewusstsein zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler hielten ihre Erfahrungen fest, reflektierten ihre Lernergebnisse und werden diese in digitalen Projekten weiterverarbeiten.
Diese Erasmus+-Mobilität war weit mehr als eine Klassenfahrt: Sie war eine Woche voller neuer Perspektiven, persönlicher Begegnungen und europäischer Verbundenheit. Der geplante Gegenbesuch der spanischen Schülerinnen und Schüler wird diese Partnerschaft weiterwachsen lassen.
Wir danken dem Erasmus+-Programm der Europäischen Union für die Unterstützung dieses besonderen Projekts.
(SJa)



